Landingpages für bessere Conversion

Ich denke die meisten von euch haben schon einmal bemerkt, dass sie nach dem Klick auf eine Anzeige bei Google beispielsweise fast nie direkt auf die normale Website, sondern auf eine ganz besondere Seite gelangen – die Landing Page.

Der Erfolg von Google Ads hängt zu einem sehr sehr großen Teil vom Aufbau dieser Landingpage ab:

Hat diese Seite genau das was ich brauche, stehen die Wahrscheinlichkeiten gut, dass ich es auch kaufe. 
Bietet die Landingpage aber nicht genau das an was ich suche, dann suche ich mir was anderes.

Wie soll sie sein?

Es zahlt sich also aus, sich genau Gedanken darüber zu machen, wie diese Seite aussehen sollte. Abhängig ist dies vor allem von der Art der Google Ads. Oft wäre einfach der Hausverstand anzuwenden, es werden aber trotzdem nicht selten unnötige Fehler gemacht. Aus diesem Grund gibt es hier nochmals das Allerwichtigste kurz zusammengefasst:

Zeig’s mir

Mache ich Werbung für Produkte der Marke A, dann sollten auch Produkte und Angebote der Marke A den überwiegende Content der Landingpage ausmachen. Ich will keine Produkte der Marke B und auch keine Sonderangebote von C, D oder E.

Oft werden direkt Anzeigen für ein bestimmtes Produkt geschaltet – dass ich dann direkt zu diesem Produkt kommen möchte und einen grooooßen Button “BESTELLEN” vorfinden will, sollte sich von selbst verstehen.

Aber was gibt es sonst noch zu beachten?

Das Aussehen

Der erste Eindruck ist der wichtigste – deshalb sollte die Landingpage einen sauberen, aufgeräumten Eindruck machen und auf das wichtigste beschränkt sein – den Grund, warum jemand auf die Google-Anzeige geklickt hat. Keine AdSense-Werbung, keine unnötigen vorgeschalteten Animationen oder Popups – nein, nur purer und übersichtlicher Content.

Gute Figur

Schlank muss sie sein. Die Landing Page. Ich will als User doch nicht ewig suchen müssen bis ich die Produktgruppe der Werbeanzeige finde. Übersichtliches, schlankes Layout führt hier auf jeden Fall zu besseren Conversions als ein extravagantes Design, das die User vom Content ablenkt.

Oben mehr als unten

Wenn ich auf die Anzeige klicke, will ich keinen Finger krümmen müssen, um das zu finden was ich suche. Deshalb ist es wichtig, den Content oben auf der Seite anzuordnen. Besucher, die auf der Suche nach etwas Bestimmtem sind, scrollen nicht. Ein kurzer Blick auf den Punkt “Bildschirmauflösung” in der Besucherstatistik verrät euch, wie viel eure Besucher in etwa sehen, ohne scrollen zu müssen.

Unkompliziert

Stellt euch einfach für jede Landingpage vor, eure Besucher wären stinkfaul. Komplizierte Beschreibungen und die Verwendung längerer  Ausdrücke wie “Starten Sie hier den Bestellvorgang”, “Sonderangebote der diesjähringe Vorweihnachtsaktion” kosten zu viel Anstrengung und werden automatisch ignoriert. Einfache Angaben wie “Hier bestellen”, “Sonderaktion” und “Zur Kassa” sind wir User so gewohnt, dass wir sie manchmal nicht mal lesen müssen und wissen auf den ersten Blick, wohin uns das Navigationselement führt.

Worauf muss man beim Erstellen einer Landingpage noch achten? Habt ihr noch eine weitere Idee?

Vielen Dank an Julian Dziki für die Inspiration zu diesem Thema.

 

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This entry was posted on Saturday, October 4th, 2008 at 9:20 am and is filed under Google. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

3 Responses to “Landingpages für bessere Conversion”

  1. Julian Says:

    Hallo!

    Vielen Dank für die Erwähnung! Ich heiße aber “Dziki” :-)

  2. gert Says:

    Sorry Julian, ist schon korrigiert ;-)

  3. barrierefreies WebDesign und SEO Says:

    [...] Landingpages. [...]

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